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Häufig gestellte Fragen

FAQ

E-Nummern

Bei den E-Nummern handelt es sich um einen Code, mit dem die derzeit zugelassenen Lebensmittelzusatzstoffe nummeriert und gekennzeichnet werden. Dieser Code gilt  in allen Mitgliedsländern der Europäischen Union (EU) einheitlich. E-Nummern stehen für bestimmte Lebensmittelzusatzstoffe, die die Eigenschaften von Lebensmitteln wie Aussehen, Haltbarkeit und Geschmack verbessern oder die technologische Verarbeitung erleichtern sollen. Per Gesetz ist geregelt, dass Lebensmittelzusatzstoffe nur eingesetzt werden dürfen, wenn sie zugelassen sind. Eine Zulassung wird nur dann erteilt, wenn die gesundheitliche Unbedenklichkeit des Stoffes und seine Anwendung erwiesen ist. Sicherheitsbewertungen von Zusatzstoffen obliegen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Das internationale FAO/WHO-Zusatzstoff-Expertenkomitee (JECFA) nimmt zusätzliche Sicherheitsbewertungen vor.

Verwendet der Lebensmittelhersteller Zusatzstoffe, werden diese im Zutatenverzeichnis aufgeführt mit einem Klassennamen, der den Anwendungsgrund nennt, gefolgt von ihrer chemischen Bezeichnung oder ihrer E-Nummer. Da die chemischen Namen manchmal sehr lang sind, werden die E-Nummern als eine Art Kurzschrift verwendet.

Es ist zu beachten, dass sich hinter vielen E-Nummern auch Stoffe verbergen, die natürlich in Lebensmitteln vorkommen. So kommen z.B. Riboflavin (Vitamin B2, E 101) in Milch vor und L-Ascorbinsäure (Vitamin C, E 300) in Äpfeln oder der Farbstoff Carotin (E 160a) in Möhren.

Fett i. Tr.

Generell wird mit zwei verschiedenen Angaben gearbeitet: absoluter Fettgehalt und Fettgehalt in der Trockenmasse (Fett i.Tr.), denn Käse enthält neben den festen Bestandteilen („Trockenmasse“) naturbedingt auch Wasser. Der absolute Fettgehalt bezeichnet den Anteil an Fett im gesamten Produkt. Der Fettgehalt in der Trockenmasse bezeichnet hingegen den Anteil an Fett, der in den festen Bestandteilen des Produktes enthalten ist. Das sind neben Fett z. B. Eiweiß, Kohlenhydrate und Mineralstoffe.

Gern erläutern wir dies anhand unseres MILRAM FrühlingsQuark:

Für unseren MILRAM FrühlingsQuark z. B. beträgt der Fettgehalt 10g/100g. Und somit 10% Fett absolut. In Bezug auf die Trockenmasse des MILRAM FrühlingsQuark beträgt der Fettgehalt 40%, d.h. 40% dieser Trockenbestandteile sind Fett (= 40% Fett i. Tr.).

Gerade für Käse, als ein Produkt, welches  sich von der Herstellung bis zum Verbrauch durch chemische und bakterielle Reifungsvorgänge, in einer ständigen Stoffumwandlung befindet, ist die Angabe Fett i. Tr. sinnvoll. Denn insbesondere der Verlust von flüchtigen Stoffen wie Wasser hat eine ständige Veränderung des absoluten Fettgehalts zur Folge. Dagegen bleibt das Verhältnis zwischen Fett und fettfreier Trockenmasse weitgehend konstant. Die Angabe Fett i.Tr. wurde daher in der Käseverordnung, die auch für Speisequark gilt, gesetzlich fixiert.

Gluten als kennzeichnungspflichtiger Stoff

Die Verwendung von glutenhaltigem Getreide (Weizen, Roggen, Hafer,…) bzw. daraus hergestellten Erzeugnissen als Zutaten zur Herstellung eines Lebensmittels unterliegen - zum Schutz empfindlicher Verbraucher - einer Kennzeichnungspflicht (Lebensmittelkennzeichnungsverordnung). So muss z.B. in dem Zutatenverzeichnis bei Verwendung einer Weizenstärke nicht nur „Stärke“ deklariert werden, sondern „Weizenstärke“.

Jodsalz

Gemäß Lebensmittelrecht, muss die Verwendung von Jodsalz immer per Deklaration auf der Verpackung angegeben werden. Auf diese Weise können Sie bereits am Zutatenverzeichnis erkennen, ob Jodsalz für das Produkt verwendet wird.

Lab

Zur Herstellung unserer Produkte wird ausschließlich mikrobielles Lab verwendet. Somit sind unsere Produkte zur lakto-vegetarischen Ernährung geeignet.

Laktose

DMK bietet im Bereich Schnitt- und Hartkäse laktosefreie Produkte an. Die Laktosefreiheit wird hierbei während der Käseherstellung durch Milchsäurebakterien sowie durch die Abtrennung der Molke von der Käsemasse erreicht. Die natürliche Reifungsphase reduziert den bis dahin bereits zum überwiegenden Teil umgesetzten Milchzuckergehalt auf einen Restwert, welcher in der Regel unter 0,1g/100g liegt. Somit können alle Schnitt- und Hartkäsesorten von DMK unter dem Aspekt der nationalen Festlegung als „laktosefrei“ bezeichnet werden.

Produktproben

MILRAM Produkte sind zum großen Teil kühlpflichtig und können daher nicht über den normalen Postweg verschickt werden.

Rohmilchprodukte

Wir führen keine Rohmilchprodukte in unserem Sortiment. Die Milch, die bei DMK zur Herstellung von Milchprodukten verwendet wird, wird im Vorfeld durch das Verfahren der Pasteurisierung von schädlichen Keimen befreit.

Rohmilchprodukte unterliegen zudem einer speziellen Deklarationspflicht, was bedeutet dass auf dem Produkt der Hinweis „aus Rohmilch“ gegeben werden muss.

Verwendung von Gentechnik in Lebensmitteln

DMK verwendet keine Zutaten in Lebensmitteln, die aus einem gentechnisch modifiziertem Organismus (GVO) bestehen, einen gentechnisch modifizierten Organismus enthalten oder aus ihm hergestellt worden sind. Materialien, die im Sinne der EU-Verordnungen Nr. 1829/2003 und Nr. 1830/2003 vom 22.09.2003 kennzeichnungspflichtig sind, dürfen nicht eingesetzt werden.

DMK fordert über die gesetzlichen Anforderungen der Rückverfolgbarkeit hinaus von ihren Lieferanten verbindliche Bestätigungen, dass die gelieferten Zutaten nicht aus einem gentechnisch modifiziertem Organismus (GVO) bestehen, GVO enthalten oder aus einem solchen hergestellt worden sind.

Qualität beim DMK

Milch ist eines der wertvollsten Naturprodukte. Dieser Verantwortung ist sich DMK bewusst. Deshalb gehört die Qualitätssicherung vom Hof bis zum Supermarktregal seit Jahren zu unseren Unternehmensprinzipien. Die Sicherung der Tiergesundheit und der Milchqualität hat bei DMK auf allen Produktionsstufen höchste Priorität und ist durch zahlreiche Kontrollmechanismen garantiert.

Zum Einen führen die zuständigen Veterinärämter (Amtstierärzte) in allen milchproduzierenden Höfen Deutschlands die gesetzlich vorgeschriebenen Stichprobenuntersuchungen durch.

Zusätzliche Vor-Ort Kontrollen durch DMK-Außendienstmitarbeiter (Milcherzeugerberater) stellen die einwandfreie Tiergesundheit sicher, die Voraussetzung für eine hohe Qualität der Rohmilch ist.

Darüber hinaus wird die gelieferte Milch erst beim Landwirt, dann auf dem Milchsammelwagen und schließlich beim Verarbeiter im Labor auf Qualität geprüft. Sollte es Unregelmäßigkeiten geben, würde DMK durch dieses lückenlose Kontrollsystem Qualitätsmängel bemerken und beheben können.

Nicht zuletzt garantiert das DMK Qualitätsmanagementsystem, das nach internationalen Standards zertifiziert ist, die Qualität in der gesamten Produktion.

Tierhaltung

Da DMK ein Unternehmen der Landwirte ist, hat die Qualitätssicherung entlang der Wertschöpfungskette vom Hof bis ins Regal oberste Priorität. Dabei ist die Tiergesundheit ausschlaggebend für die hohe Qualität der Milch. Die meisten unserer Betriebe geben ihren Milchkühen die Möglichkeit zum Auslauf und/oder Weidegang im Sommer. Denn ein Schlüssel für die Kuhgesundheit ist Bewegung. Außerdem stellen unsere Landwirte den Kühen Laufställe zur Verfügung, die insbesondere in der Winterperiode genutzt werden.